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Aktuelles zu den Auswirkungen durch SARS-CoV-2

Die Auswirkungen des Coronavirus SARS-CoV-2 haben zwischenzeitlich nahezu die gesamte Welt erreicht und werden immer gravierender. Die Hauptproduktionsstätten für die dringend benötigten Einwegartikel in der Region Wuhan stehen seit Wochen immer noch still. China meldet seit Tagen fallende Zahlen bei Neuinfektionen, wohingegen in Italien die Infektionsrate auf über 12.000 infizierter Menschen und über 600 Toten angestiegen ist (Stand 12.03.2020). Das Coronavirus ist unlängst in Europa angekommen und wird sich trotz ergriffener nationaler Schutzmaßnahmen nicht zuletzt durch den weltweiten offenen Handel weiterverbreiten.

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Sind wir in Deutschland auf die Auswirkungen vorbereitet?

Der gemeinsameKrisenstab BMI/BMG, bzw. das BMG hat für Deutschland mit Durchsetzung seiner Anordnung vom 04.03.2020, den Außenhandel mit unseren EU-Nachbarländern und Drittländern zum Erliegen gebracht. Definierte Produkte, wie Mundschutze, Dünnfilmhandschuhe, Brillen, Visiere und Einwegoveralls wurden als schutzwürdige Produkte aufgelistet und dürfen seit Inkrafttreten der Anordnung nicht mehr exportiert werden.

Die Maßnahme soll die Belieferung der dringend benötigten Einwegartikel für inländische medizinische Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, Not- und Pflegedienste sicherstellen. Sie wird aber in Ihrer Grundidee dadurch erschüttert, dass wir uns mit dieser Anordnung - sollten sich unsere EU-Nachbarländer dieser Maßnahme anschließen - vom Binnenmarkt und bestehenden Versorgungskanälen abschneiden. Vor allem unter dem Aspekt, dass wir in Deutschland über keine eigenen Produktionsstätten verfügen, die unseren Bedarf auch nur annähernd decken könnten. Zudem ist eine Belieferung der dringend benötigten Rohstoffe aus Asien, aufgrund der weltweit vorherrschenden Verknappung benötigter Rohstoffe, nicht mehr sichergestellt, womit diese Anordnung alles andere als durchdacht zu bezeichnen ist und uns in eine weitere eigene hausgemachte Versorgungskrise führen dürfte.

Mit welchen Auswirkungen haben wir zu rechnen?

Die Auswirkungen sind unlängst bei uns angekommen. Neben verärgerten und im Regen stehen gelassenen Kunden im In- und Ausland, setzen die noch wenigen verbliebenen Hersteller auf  teilweise um Faktor 5 erhöhte Preise für Mundschutze, Vlieshauben, Überziehschuhe und auch Dünnfilmhandschuhe, die wir zwangsläufig akzeptieren müssen, um die Versorgung unserer Kunden sicherzustellen. 

Wir müssen uns zudem in den nächsten Wochen und Monaten auf weitere Verknappungen von Einwegprodukten einstellen, vor allem dann, wenn die Produktionsstätten in China weiterhin geschlossen bleiben sollten und das verhängte chinesische Exportverbot nach wie vor nicht gelockert wird.

Welche Maßnahmen sind von unserer Seite erforderlich?

Unser eigenes Krisenmanagement sieht eine Verteilung bestehender Lagervorräte, insbesondere für Mundschutze, Vlieshauben und Überziehschuhe nach Quote vor. Um eine gerechte Verteilung zu ermöglichen und Hamstereinkäufen entgegenzuwirken, analysieren wir die historischen Wochen- und Monatsverbräuche unserer Bestandkunden und beliefern nach den hieraus resultierenden Verbrauchszahlen, mit dem Ziel möglichst lange Belieferungsreichweiten zu ermöglichen.

Welche Alternativen bieten wir an?

Um vor allem den Engpässen von Einwegprodukten wie Mundschutze und Vlieshauben entgegen zu treten, haben wir einen Mehrwegmundschutz in den Varianten zum Binden und mit Ohrenschlaufen und eine Mehrweg-Baretthaube entwickelt. Unsere Produktionsstätten laufen auf Hochtouren, um die kontinuierlich steigenden Bedarfe decken zu können. Eingehende Bestellungen werden nach dem FiFo-Prinzip abgearbeitet. In dringenden Fällen bieten wir Sonderlösungen an.

Worauf müssen wir uns noch einstellen?

  • Neben der zunehmenden Verknappung dringend erforderlicher Produkte, sehen wir leider auch massiven Preiserhöhungen für Dünnfilmhandschuhe, Mundschutze, PP- und PE-Artikel sowie im Transportsektor, insbesondere für See- und Luftfrachten entgegen, denen wir leider nichts entgegenzusetzen haben.
  • Wenn überhaupt noch lieferbar, müssen wir uns für kritische Produkte außerdem auf deutlich längere Lieferzeiten sowie verzögerte Auftragsbearbeitungen einstellen.
  • Zudem sind ausverkaufte Produkte kurzfristig nicht ersetzbar.

In der Hoffnung auf eine baldige Entspannung der Krisenlage, bedanken wir uns für Ihr Verständnis für die getroffenen Maßnahmen und stehen Ihnen zu Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen
Ihr Dastex-Team

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